Aufbewahrungsfrist

Medizinische Dokumente unterliegen einer zehn- bis dreißigjährigen Aufbewahrungsfrist und müssen sicher geschützt aufbewahrt werden. In Deutschland ist die Aufbewahrung von Patientenakten über zehn Jahre nach der letzten Behandlung gesetzlich vorgeschrieben. Gleiches gilt für Röntgenfilme. Röntgentherapie-Aufnahmen müssen sogar 30 Jahre lang verwahrt bleiben. Nach Ablauf dieser Fristen muss ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb mit der Vernichtung der Röntgenbilder und Patientenakten beauftragt werden.

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Aufbewahrungsfrist
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Aufbewahrungsfrist für Röntgenfilme gilt auch nach Digitalisierung

Die elektronische Patientenakte (ePa) löst analoge Patientenakten und Röntgenbilder ab. Nichtsdestotrotz gilt hierbei auch die gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist und datenschutzkonforme Entsorgung analoger Akten und der darin enthaltenen Röntgenbilder. Entsorgung und angeschlossene Vernichtung der Originaldokumente, Röntgenfilme und Datenträger darf nur nach DIN erfolgen. Deshalb sollte der beauftragte Dienstleister unbedingt nach ISO/IEC 21964 (DIN 66399) zertifiziert sein.

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