Die Magnetresonanztomographie (MRT oder auch Kernspintomographie) ist ein in der medizinischen Diagnostik eingesetztes bildgebendes Verfahren. Es wird genutzt, um Organe, Gehirn und Gewebe, aber auch Herz, Gefäße und Drüsen genauer zu untersuchen. Mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen können im MRT Schnittbilder des Körpers in beliebigen Ebenen erzeugt werden. Daraus lassen sich 3D-Datensätze berechnen. Im Vergleich zur CT (Computertomographie) ist eine bessere Weichteildarstellung ohne Strahlenbelastung möglich.

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Archiv-Regal für Akten und Röntgenbilder

Trotz Personalmangel: Warum Krankenhäuser und Praxen die Archivpflege und Entsorgung von Altakten und Röntgenbildern priorisieren sollten

Der Personalnotstand im Gesundheitssektor bringt vielfach Krankenhäuser und Arztpraxen an das Limit ihrer Leistungsfähigkeit. Doch wo alles daran gesetzt werden muss, die unmittelbare medizinische Betreuung der Patientinnen und Patienten...

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Röntgen in der Zahnmedizin: Verfahren, Lagerung und Entsorgung

In keinem anderen medizinischen Fachbereich wird so häufig geröntgt wie in der Zahnmedizin. Als eines der wichtigsten Diagnoseverfahren liefert die Röntgendiagnostik Aufnahmen des Kiefers, der Zahnwurzeln und Zähne, sodass...

Röntgenbilder in der Tiermedizin: Diagnostik, Aufbewahrungsfristen, Entsorgung

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Röntgenbilder in der Tiermedizin: Diagnostik, Aufbewahrung und Entsorgung

In der Tiermedizin dienen Röntgenuntersuchungen als wichtiges Instrument, um die Diagnose zu unterstützen und den Heilungsprozess bei bestimmten Krankheiten zu überwachen. Wie in der Humanmedizin müssen sich auch tiermedizinische...

Verwertung von Röntgenfilmen aus orthopädischen Praxen

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Verwertung von Röntgenfilmen aus orthopädischen Praxen

Orthopädische Röntgenuntersuchungen im Überblick Vor allem bei Knochenbrüchen ist es in orthopädischen Praxen notwendig, Röntgenaufnahmen anzufertigen. Dabei sind in der Regel Darstellungen in mindestens zwei verschiedenen Ebenen erforderlich –...

Gut zu wissen ...

Kinder dreimal strahlenempfindlicher als Erwachsene.

Wie lange müssen Röntgenbilder von Kindern aufbewahrt werden?

Gemäß § 85 des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) müssen Röntgenaufnahmen von Minderjährigen mindestens bis zur Vollendung des 28. Lebensjahres aufbewahrt werden. Somit gilt für Kinder und Jugendliche eine längere Aufbewahrungsfrist als für Erwachsene. Erst ab dem 18. Lebensjahr beginnt die reguläre 10-jährige Aufbewahrungsfrist. Anschließend können Arztpraxen und Kliniken die Röntgenbilder zur sicheren und datenschutzkonformen Verwertung an ein spezialisiertes Entsorgungsunternehmen übergeben.

Kann ich vom Zahnarzt meine Röntgenbilder anfordern?

Röntgenbilder sind Eigentum des Zahnarztes, der diese erstellt hat. Kopien können direkt an den Patienten ausgehändigt, per Post oder digital versendet werden. Ein Anspruch auf die Überlassung der Originalaufnahmen besteht jedoch nicht. Wenn ein nachbehandelnder Zahnarzt die Röntgenbilder benötigt, muss er eine Vollmacht beantragen. Die Anforderung sollte schriftlich erfolgen und die Gründe für den Bedarf angeben. Der erstbehandelnde Zahnarzt ist gesetzlich verpflichtet, dem später behandelnden Zahnarzt das Originalröntgenbild vorübergehend zu überlassen.

Wie wird der Preis beim Röntgenbilderankauf festgelegt?

Nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist können Arztpraxen und Kliniken ihre alten Röntgenbilder an Recyclingunternehmen verkaufen. Diese gewinnen das in den Aufnahmen enthaltene Silber zurück und führen es dem Kreislauf wieder zu. Der Preis für den Ankauf der Röntgenbilder richtet sich u. a. nach Qualität und Menge der Aufnahmen sowie deren Silbergehalt. Der Silberpreis wiederum orientiert sich am tagesaktuellen Kurs des Edelmetalls auf den Rohstoffmärkten. In einem Ankaufangebot legt der Entsorger vorab die Höhe der Vergütung fest. Praxen und Kliniken sollten darauf achten, dass die beauftragte Firma eine umweltgerechte Entsorgung und den EU-konformen Umgang mit Daten sicherstellen kann.

Wie sollte man CDs entsorgen?

CDs bestehen aus dem hochwertigen und vergleichsweise teurem Kunststoff Polycarbonat. Dieser lässt sich relativ einfach recyclen und für die Herstellung von z. B. Medizintechnikprodukten nutzen. Um das Potenzial ausgedienter CDs zu nutzen, müssen diese sachgemäß entsorgt werden. CDs entsorgen geht am besten über lokale Rücknahmesysteme wie dem nächstgelegenen Wertstoffhof. Arztpraxen und Kliniken übergeben ihre alten CDs direkt einem Recyclingunternehmen zur Verwertung. Auch eine Entsorgung über die Wertstofftonne – wenn vorhanden – ist möglich. Befinden sich sensible Daten wie Röntgenbilder auf der CD, sollte diese vorher auf der lesbaren Seite durch Kratzer unbrauchbar gemacht oder in einem Aktenvernichter zerkleinert werden.

Röntgenblick

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